
Sicher zur Schule
Unfallgefahr für Schüler im Straßenverkehr
Zum Schulbeginn ist wieder erhöhte Aufmerksamkeit aller Verkehrs-Teilnehmer gefragt. Gerade Schulanfänger bewegen sich noch unsicher im Straßenverkehr. Schulwegunfälle sind damit vorprogrammiert.
Müde Kinder reagieren langsamer
Kinder sind gerade morgens auf dem Schulweg noch müde und unkonzentriert. Zudem verhalten sie sich im Straßenverkehr anders als Erwachsene, ihre Reaktionszeiten sind zwei- bis dreimal länger, ihr Sichtfeld ist eingeschränkter und sie können Autogeräusche schlechter orten, so Wolfgang Berger, Unfall-Experte beim Infocenter der R+V Versicherung.Schulweg mit Kindern üben
Zur Unfall-Prävention sollten Eltern bereits vor Schulbeginn mit ihren Kindern den Schulweg üben, um sie so mit möglichen Gefahren-Bereichen vertraut zu machen. Auch in den ersten Wochen empfiehlt es sich, die Kinder auf dem Schulweg zu begleiten, denn die neue Umgebung und der Straßenverkehr können sie schnell überfordern. Möglichst früh sollten Kinder auch die Verkehrsregeln kennen.Tipps für den Schulweg
- Wählen Sie immer den sichersten Schulweg, auch wenn er nicht der kürzeste ist.
- Je größer die Erfahrung im Straßenverkehr, desto sicherer werden die Kinder.
- Eltern sollten ihre Kinder zu Bewegung motivieren, denn Kinder, die sich wenig bewegen, haben auch ein schlechtes Reaktions-Vermögen.
- Eltern sind wichtige Vorbilder im Straßenverkehr. Deshalb sollten sie sich immer an die Verkehrsregeln halten, auch wenn sie es eilig haben.
