
Die Klever Stadtschreiberin
Hochschule Rhein-Waal: Pressekonferenz
Wie in vielen Zeitungen schon berichtet wurde, fand am Dienstag in der Hochschule Rhein-Waal in Kleve eine Pressekonferenz über die Ergebnisse der grenzüber-
schreitenden Kooperationen statt. Ein Thema, dass mich als Studentin der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen auch persönlich interessiert.
schreitenden Kooperationen statt. Ein Thema, dass mich als Studentin der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen auch persönlich interessiert.
Erstes Projekt ist ein Niederländischkurs für HRW-Studenten, das von Seiten der HAN betreut wird.
An dieser Stelle muss man einmal die Vorteile einer (noch) kleinen Hochschule lobend erwähnen. Die Studenten sind konkret in die Zusammenarbeit einbezogen worden, indem eine Erhebung gemacht worden ist, an welchen Sprachen sie interessiert sind. Die Nachfrage war groß, so dass Niederländisch nun eine von fünf Sprachen ist, die in Kursen gelehrt werden. Sicherlich bedeutet ein Sprachkurs eine zusätzliche Belastung neben dem extrem hohen Lernumfang. Aber, und dies ist ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung sich freiwillig noch zusätzliche Arbeit zu machen; alle Kurse sind umsonst. Mit diesem Wissen sieht die Motivation bei vielen Studenten schon ganz anders aus.
Ich wünschte mir, dass sich meine Hochschule auch mal um den grenzüberschreitenden Austausch ihrer eigenen Studenten bemühen würde. Mein Studiengang wird komplett auf Deutsch unterrichtet. Auch die Mitarbeiter der HAN können gut Deutsch sprechen. Theoretisch müsste ich darum kein Niederländisch können, allerdings kommen niederländische und deutsche Studenten nie ins Gespräch und studieren an der HAN neben-
einander her wie zwei getrennte Völker. Ein Sprachkurs an der HAN kostet 200 Euro, exklusive Lehrbücher und Fahrtkosten nach Nimwegen. Das schreckt viele Studenten ab.
Aber hier geht es nicht nur um einen Sprachkurs. Die Initiative Interreg, die Anfang der 90er Jahre von der EU gegründet worden ist, fördert nicht nur Wirtschaftprojekte, sondern auch solche, die unter den Schwerpunkt „Integration und Gesellschaft“ fallen, und die laut der Richtlinien „das Bewusstsein einer gemeinsamen Identität“ fördern sollen. Aktuell bewerben sich die HAN und die HRW auf finanzielle Mittel der Interreg. Bei über 290 Millionen Euro, die durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und durch Mittel der Ministerien, Provinzen und öffentlichen Einrichtungen zusammenkommen, wird vielleicht irgendwann auch mal was für grenzüberschreitende studentische Forschungs-
projekte oder verknüpfte Hochschulnetzwerke zur Verfügung stehen, ganz einfach um "mein Bewusstsein der gemeinsamen Identität" zu stärken.
An dieser Stelle muss man einmal die Vorteile einer (noch) kleinen Hochschule lobend erwähnen. Die Studenten sind konkret in die Zusammenarbeit einbezogen worden, indem eine Erhebung gemacht worden ist, an welchen Sprachen sie interessiert sind. Die Nachfrage war groß, so dass Niederländisch nun eine von fünf Sprachen ist, die in Kursen gelehrt werden. Sicherlich bedeutet ein Sprachkurs eine zusätzliche Belastung neben dem extrem hohen Lernumfang. Aber, und dies ist ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung sich freiwillig noch zusätzliche Arbeit zu machen; alle Kurse sind umsonst. Mit diesem Wissen sieht die Motivation bei vielen Studenten schon ganz anders aus.
Ich wünschte mir, dass sich meine Hochschule auch mal um den grenzüberschreitenden Austausch ihrer eigenen Studenten bemühen würde. Mein Studiengang wird komplett auf Deutsch unterrichtet. Auch die Mitarbeiter der HAN können gut Deutsch sprechen. Theoretisch müsste ich darum kein Niederländisch können, allerdings kommen niederländische und deutsche Studenten nie ins Gespräch und studieren an der HAN neben-
einander her wie zwei getrennte Völker. Ein Sprachkurs an der HAN kostet 200 Euro, exklusive Lehrbücher und Fahrtkosten nach Nimwegen. Das schreckt viele Studenten ab.
Aber hier geht es nicht nur um einen Sprachkurs. Die Initiative Interreg, die Anfang der 90er Jahre von der EU gegründet worden ist, fördert nicht nur Wirtschaftprojekte, sondern auch solche, die unter den Schwerpunkt „Integration und Gesellschaft“ fallen, und die laut der Richtlinien „das Bewusstsein einer gemeinsamen Identität“ fördern sollen. Aktuell bewerben sich die HAN und die HRW auf finanzielle Mittel der Interreg. Bei über 290 Millionen Euro, die durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und durch Mittel der Ministerien, Provinzen und öffentlichen Einrichtungen zusammenkommen, wird vielleicht irgendwann auch mal was für grenzüberschreitende studentische Forschungs-
projekte oder verknüpfte Hochschulnetzwerke zur Verfügung stehen, ganz einfach um "mein Bewusstsein der gemeinsamen Identität" zu stärken.

