Einblicke in die Ausbildung bei der Volksbank Kleverland eG

Janine Wehren - Auszubildende
Janine Wehren - Auszubildende bei der Volksbank Kleverland eG

Kleve Andere Kinder hätten im Alter von sieben oder acht Jahren Tierärztin werden wollen, erinnert sich Janine Wehren. „Ich aber nicht. Schon als kleines Kind wollte ich immer Bankerin werden“, sagt die 19-Jährige. Nach erfolgreichen Abschlüssen auf der Realschule und dem Berufskolleg hat sie sich ihren Kindheitstraumerfüllt - und eine Ausbildung bei der Volksbank Kleverland begonnen.

„Ich habe mich bei mehreren Banken beworben, aber für die Volksbank entschieden, weil mir hier besonders der persönliche Kontakt und die überbetriebliche Ausbildung gefällt“, sagt die Emmericherin, die sich bereits im dritten Lehrjahr befindet. Der Einstieg sei ihr damals nicht schwer gefallen. „Das Paten-Programm hat mir dabei auch geholfen. Auszubildende aus dem zweiten Lehrjahr zeigen einem vorher schon alles ein bisschen. Dann ist die Aufregung auch nicht mehr so groß“, sagt Wehren. Der Beginn ihrer Ausbildung war nicht der erste Kontakt mit der Bank. Schon zu Schulzeiten hat sie ein Praktikum bei dem Geldinstitut gemacht. „Dadurch habe ich schon viele Einblicke in den Beruf erhalten und gesehen, dass er viel mehr zu bieten hat, als immer nur hinter dem Schalter zu stehen“, sagt Janine Wehren. Durch ein Praktikum in den Beruf  hineinzuschnuppern, sei ein guter Weg, meint auch Melissa Buiting, Personalreferentin der Volksbank Kleverland.

So hat man schon einmal einen ersten Eindruck davon, was einen später erwartet.

„Wir bieten viel an, erwarten aber auch viel“, sagt Buiting. Neben einem Gespür für Zahlen sollte man Freude am Umgang mit Menschen mitbringen und Interesse für wirtschaftliche Abläufe zeigen. Schulische Voraussetzung ist ein Abitur oder Fachabitur. „Wir gehen auf die Entwicklungswünsche der Mitarbeiter ein und probieren immer, sehr viel möglich zu machen“, sagt Buiting.

Während der dualen Berufsausbildung lernen die Nachwuchs-Banker die tägliche Arbeit in der Bank kennen, drücken gleichzeitig aber auch noch die Schulbank. Auszubildende Janine Wehren hat ihre Entscheidung zu keinem Zeitpunkt bereut.

„Hier wird es nie langweilig“, sagt die 19-Jährige, die sich eine Zukunft bei der Volksbank gut vorstellen kann und später noch studieren möchte. „Die Perspektive auf dem Arbeitsmarkt ist gut, Nachwuchs ist gefragt“, ergänzt Personalreferentin Buiting. Momentan bildet die Volksbank Kleverland 21 Auszubildende aus, damit liegt die Quote weit über dem Durchschnitt vergleichbarer Banken. Übrigens: Wer sich für eine Ausbildung bei der Volksbank interessiert, die im August 2014 beginnt, sollte nicht mehr allzu lange warten. Die Bewerbungsfrist läuft nur noch bis zum 31. März. „Eine frühzeitige Bewerbung ist sehr wichtig, das wissen viele nicht und melden sich zu spät an“, sagt Melissa Buiting. Die sechs bis acht Ausbildungsplätze pro Jahr sind begehrt - schließlich ist Banker für viele ein Traumberuf mit Aufstiegs-Chancen.