Individuelle Beratung bei der Geldanlage

Rainer Schwital
Volksbank-Berater Rainer Schwital im Gespräch mit RP-Redakteur Marc Cattelaens.

Für junge Menschen und für Senioren bietet Volksbank Kleverland jeweils speziell geschulte Berater. Rainer Schwital, Kundenbetreuer bei dem Geldinstitut, empfiehlt eine Streuung der Anlagen, um das Risiko zu minimieren.

Wie strukturiere ich mein Vermögen am besten? Diese Frage stellen sich Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Deshalb fallen auch die Antworten auf diese Frage ganz
unterschiedlich aus.

„Ein junger Mensch, der noch keine 20 Jahre alt ist, vielleicht gerade seine Ausbildung beendet hat und deshalb noch kaum über finanzielle Reserven verfügt, ist in einer ganz
anderen Situation als jemand, der ein langes Berufsleben hinter sich und Rücklagen gebildet hat. Deswegen brauchen beide auch unterschiedliche Beratung“, sagt Rainer Schwital, Betreuer
Vorsorge und Anlage bei der Volksbank Kleverland. Aus diesem Grund stellt die Volksbank ihren Kunden Berater zur Seite, die sich spezialisiert haben, beispielsweise auf junge Menschen oder
Senioren. „Für alle unsere Berater gilt, dass sie gut ausgebildet und durch den Beraterpass zertifiziert sind. Und ganz wichtig: Sie gehen auf die Ziele und Wünsche ihrer Kunden ein“, betont
Schwital.

Welche Antworten hat Schwital auf die Frage nach der richtigen Vermögensstruktur? Zunächst wirft er einen Blick auf Anlageformen, die bei vielen Sparern immer noch beliebt sind, aber
heutzutage sehr wenig einbringen. „Fakt ist: Wir benötigen eine Alternative zu 0,11 Prozent. Das ist nämlich die durchschnittliche reale Rendite für zehnjährige Bundesanleihen, wenn wir die
Inflation einrechnen“, rechnet der Bankberater vor. Und wer allein aufs Tagesgeld setzt, der verliere - wieder das Stichwort Inflation - de facto Geld.

Welche Alternative gibt es? Das hänge von der Risikobereitschaft des Sparers ab, erläutert Schwital. Wer alles auf eine Karte setzen möchte, kann natürlich sein gesamtes Vermögen in Aktien
investieren. Doch davon rät der Fachmann ab. „Das Risiko eines Verlusts ist einfach zu hoch. Der Erfolgsfaktor bei einer Kapitalanlage besteht zu 93,6 Prozent aus der richtigen
Vermögensstruktur. Und hier empfehlen wir unseren Kunden, ihre Anlagen zu streuen“, sagt Schwital.

Der Kunde brauche zu einem gewissen Anteil Liquididät. Die erhalte er, indem er einen Teil seines Geldes so anlegt, dass er kurz- oder mittelfristig darauf zugreifen kann. Das Sparbuch, Festoder
Tagesgelder seien Beispiele hierfür. Weitere Anlagemöglichkeiten seien Geld-/Ertragswerte wie festverzinsliche Anlagen oder Rentenfonds. Hinzu kämen Substanzwerte wie Aktien oder
Aktienfonds, alternative Anlagen wie Rohstoffe. Sachwerte wie Immobilien oder als Alternative Immobilienfonds runden das Portfolio ab, so Schwital.

Er empfiehlt seinen Kunden gerne die Privatfondsreihe der Volksbank. Das sind vermögensverwaltende Fonds mit unterschiedlichen Risiken. Als Beispiel nennt Schwital die Kombination eines Privatfonds mit einem von der Volksbank angebotenen Immobilienfonds: „Rückblickend betrachtet hätte man durchaus eine Rendite von mehr als 17 Prozent in vier Jahren erreichen können, aber es gibt natürlich für die Zukunft keine Garantie für eine ähnlich positive Entwicklung“, sagt Schwital. Sparer sollten ihrer Vermögen in drei Schritten stabilisieren, rät der Bankkaufmann: 1. Aufbau einer Vermögensstruktur, durch die Streuung in verschiedene Anlageklassen, beispielsweise in Privatfonds. 2. Vermögensstruktur optimieren, indem man Immobilienfonds beimischt. Und 3. regelmäßig investieren, durch einen monatlichen Investitionsplan.

Übrigens: Auch als junger Mensch lohne es sich, sich mit dem Thema Sparen zu beschäftigen. „Schon wer 50 Euro im Monat ansparen kann, kann damit Rücklagen bilden, von denen er später
profitieren kann“, sagt Schwital.

„Die Berater gehen auf die Ziele und Wünsche ihrer Kunden ein“

Rainer Schwital
Volksbank Kleverland