Vom Schreibtisch in die Achterbahn

RP und Volksbank Kleverland präsentieren die Serie: Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele. Dieses Mal: Thomas Brömling (26) organisiert mit seinen Kollegen aus dem Jugendmarktteam eine Fahrt in einen Freizeitpark.

Volksbank Kleverland im Movie Park
Vor dem Freizeitpark Movie Park stellte sich die Delegation aus Kleve zum Gruppenbild auf

Kleve Zwei Busse waren nötig, um alle Jugendlichen transportieren zu können. „Die Nachfrage nach unserer Aktion war wirklich groß“, sagt Thomas Brömling. Der 26-Jährige ist im Berufsalltag Gewerbe- und Existenzgründungsberater bei der Volksbank Kleverland. Als Teil des Jugendmarktteams kümmert er sich aber auch um Freizeitangebote für Jugendliche in Kleve - etwa wie das Holi Festival in diesem Jahr, oder eben die Fahrt in den Freizeitpark Movie Park Germany Anfang September. „Ungefähr 90 Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren waren dabei“, sagt Brömling. Die Einladungen waren an Kunden verschickt worden - jeder der Teilnehmer konnte
noch einen Freund mitnehmen. „Wenn man sofort jemanden kennt, ist so ein Ausflug gleich viel entspannter“, sagt Thomas Brömling.

Die Betreuer wurden komplett von der Belegschaft gestellt - und das alles natürlich ehrenamtlich. „Es ging einfach darum, dass alle einen schönen Tag haben“, erzählt der 26-Jährige. Und damit der möglichst lange dauert, ging es bereits am frühen Morgen in Richtung Ruhrgebiet. „Damit die Kinder und Jugendlichen genug Zeit hatten, auch wirklich alles zu sehen, haben wir praktisch die kompletten Öffnungszeiten genutzt“, sagt Brömling. Vor Ort hatte dann jeder die Möglichkeit, in kleinen Gruppen loszuziehen. „Es gehen ja auch nicht alle Betreuer in alle Fahrgeschäfte. Mich schockiert aber nichts so schnell“, sagt Brömling und lacht. Mitten im Park richteten die Betreuer einen Anlaufpunkt ein - falls doch mal etwas passieren sollte. „Die Fahrt hat aber super geklappt, auch die Bedingungen waren optimal“, sagt der 26-Jährige. Ob die Fahrt auch für die Mitarbeiter eine schöne Abwechslung zum Arbeitsalltag war? „Eine sehr schöne Ergänzung“, sagt Brömling. In der Regel habe er ja nur Kontakt mit Gewerbe- und nicht mit den jugendlichen Privatkunden.

Der Betreuer-Job bringt Thomas Brömling aber schon lange nicht mehr ins schwitzen, denn an die Arbeit mit Minderjährigen ist er schon seit Jahrzehnten gewöhnt. „Ich war selber Messdiener in Haldern. Später dann auch als Leiter und schließlich als Hauptverantwortlicher“, sagt er. Da lernt man, worauf es ankommt. „Das musste ich in den vergangenen Jahren leider etwas zurückfahren“, sagt Brömling. Seit 2007 ist er bei der Volksbank, hat neben der Ausbildung auch noch sein Studium abgeschlossen - und das kostet eben Zeit. „Ich möchte mich bald aber wieder mehr engagieren“, sagt der 26-Jährige. Aus der Übung kommt er im Jugendmarktteam auf jeden Fall nicht. Dort plant man bereits die nächsten Aktivitäten für Kinder und Jugendliche im Kleverland.