Realschüler freuen sich über Instrumente

Neigungsklasse Musik der Karl-Kisters-Realschule

Wenn die Neigungsklasse Musik der Karl-Kisters-Realschule zu ihren Blasinstrumenten greift, dann wird es tongewaltig. Seit Beginn des Schuljahres 2012 werden die Schüler schwerpunktmäßig im Fach Musik und auf ihren Instrumenten unterrichtet - die Ergebnisse können sich schon jetzt sehen und hören lassen. Mit Hilfe der Volksbank Kleverland wurde nun ein zweiter Satz Musikinstrumente für die neuen Fünftklässler angeschafft.

Zu verdanken haben die kleinen Nachwuchsmusiker Trompete, Horn und Posaune den Volksbank-Mitarbeitern Jürgen Schröter (Geschäftsführer Immobilien-Center)
und Severin-Peter Seidel (Vorstandsmitglied). „Wir haben 2012 zum Start des Projekts bereits Instrumente mit Hilfe der Volksbank angeschafft, nun wurden weitere Instrumente nötig und die Bank hat uns dankenswerter Weise erneut unterstützt“, sagt Schröter, der seit 2007 Vorsitzender des Fördervereins der Realschule ist.

Seit dem vergangenen Jahr gibt es an der Realschule das Neigungsklassen-Projekt: Beim Übergang in die weiterführende Schule können die neuen Fünftklässler zwischen den Schwerpunktfächern Musik, Sport und Forschung wählen. Die Profilfächer werden dann mit höherer Stundenzahl bis zur siebten Klasse unterrichtet. „Die Neigungen der Kinder werden bei der Schulanmeldung erfasst. An Schnuppertagen können die Viertklässler die verschiedenen Bereiche austesten und dann ihren Wunschbereich bei der Anmeldung angeben“, erläutert Volksbank-Vorstand Seidel - die Wahl von Tochter Liliana (10) fiel auf die Forscherklasse, bei der Einschulung von Tochter Vanessa (12) gab es die Profilklassen noch nicht. „Inzwischen gleicht unsere Zuhause einem kleinen Labor“, scherzt Seidel, der 2005 mit Kind-und-Kegel von Thüringen ins beschauliche Rindern zog. „Wir haben uns alle sehr gut eingelebt. Die Lebensqualität in Kleve ist sehr hoch und auch die Realschule bietet den Kindern viele tolle Möglichkeiten.“

Auch Jürgen Schröter ist von der Qualität der Schule überzeugt. „Die Karl Kisters Realschule hat seit Jahren konstante Anmeldezahlen. Ein Grund dafür ist die Vielfalt des Angebots und das engagierte Kollegium - alle ziehen an einem Strang“, sagt Schröter.

Auch deshalb engagiere er sich seit Jahren gerne im Förderverein der Schule. „Meine Kinder Nicole (22) und Tobias (21) waren auch auf der Karl Kisters Realschule, inzwischen studieren die beiden in Holland.“

In den vergangenen Jahren konnten bereits zahlreiche Schulprojekte durch den Förderverein unterstützt werden: Die Ausstattung der Schülerzeitungs-Redaktion mit einem Grafik-Computer, Finanzspritzen für den Frankreich-Austausch und diverse Studienfahrten, Ergänzung der PC-Ausstattung, Sponsoring von Sportwettkämpfen, Unterstützung der Beachvolleyball-Mannschaft und die Anschaffung von Spielgeräten und Übungsmaterialien für die Nachmittagsbetreuung sind einige Beispiele. „Ich habe schon früher viel ehrenamtlich gearbeitet, damals vor allen Dingen in Sportvereinen als Trainer und auch im Vorstand“, erzählt Schröter. Dabei habe es ihm besonders die direkte Hilfe im Ort angetan. „Vor der eigenen Haustür gibt es genug zu tun. Ich finde es schön, die Wirkung meines Engagements direkt zu sehen.“ Auch Severin-Peter Seidel, der vier Jahre lang als Vorstand bei den Wirtschaftsjunioren Kreis Kleve tätig war, ist von der Wichtigkeit des Ehrenamts überzeugt. „In der Freizeit gemeinsam etwas für andere zu tun - das ist extrem wichtig.“