Neue Tische zum Vereinsjubiläum

Kleve-Kellen Die Faszination des kleines Zelluloidballes hat es ihm angetan. Joachim Beisel, als Generalbevollmächtigter der Volksbank Kleverland für Personal und Betriebsbereich zuständig, stand schon als Achtjähriger beim Kellener Ballspielverein hinter der Tischtennisplatte. „Das war eine ganz erfolgreiche Zeit“, stellt der heute 51-Jährige rückblickend fest. Schließlich zählte er als Jugendlicher im damaligen Tischtennis-Kreis Kleve-Geldern zu den sportlichen Aushängeschildern, was Kreismeistertitel und Teilnahmen an Westdeutschen Meisterschaften belegen.

Die Zeiten haben sich geändert, der Tischtennisball wuchs von 38 Millimeter Durchmesser auf 40 Millimeter, doch Joachim Beisels Interesse an der schnellsten Rückschlag-Sportart der Welt ist ungebrochen. Viele Jahre war er bei der  Tischtennisvereinigung (TTVg) Kleve-Brienen Spieler und Funktionär, ehe vor vier Jahren ein neues Kapitel aufgeschlagen wurde. Als TTVg-Vorsitzender war Beisel maßgeblich an den Verhandlungen mit dem BV DJK Kellen beteiligt. Die TTVg wurde schließlich aufgelöst und rund 90 Prozent der Mitglieder des über Jahrzehnte in Griethausen beheimateten Vereins gingen mit nach Kellen, wo in der  Sporthalle der Realschule gespielt wird. „Wir wollen die Nische zwischen den großen Klever Klubs  Weiß-Rot-Weiß und DJK Rhenania ausfüllen und in der Niederung präsent sein“, nennt der Volksbank-Generalbevollmächtigte die Zielsetzung des Fusionsklubs, was angesichts von zwölf Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen, wohl auchgelungen ist. Ehrenamtlich ist Beisel seit mittlerweile drei Jahren Tischtennis-Abteilungsleiter in Kellen und versteht sich dabei als Teamplayer, wie er es auch aus dem Berufsleben bei der Volksbank Kleverland gewohnt ist. Besonders lobt er seine Mitstreiter Marek Krason, Erwin Verhasselt, Dieter Schmidt, Michael van Heek und Karl-Heinz Lintzen. „Ohne diese Sportkameraden ginge gar nichts“, sagt Joachim Beisel, der auch Gemeinsamkeiten zwischen Hobby und Beruf sieht: „Ich habe viel mit jungen Leuten zu tun, sei es bei der Ausbildung in der Volksbank oder aber im Verein.“ Besonders freut ihn, dass sich auch zahlreiche weitere Volksbank-Mitarbeiter bei diversen Vereinen engagieren. „Ich spiele lieber mit einer Werbung von meinem Arbeitgeber auf dem Trikot als mit anderen“, betont Beisel.

Als Fußballfan besucht er regelmäßig die Heimspiele in Gelsenkirchen. „Schalke ist neben meiner Frau meine große Liebe“, gesteht der Banker. Mit dem Volksbank-Projekt werden anlässlich des Kellener Vereinsjubiläums vier neue Tischtennis-Tische angeschafft, wobei auch Fördermittel der Stadt Kleve einfließen. „Da war mir besonders wichtig, dass die Tische blau-weiß sind“, stellt Beisel schmunzelnd fest. Ihre Feuertaufe erleben die Wettkampftische, wenn die Herren und Mädchen in Relegationsrunden in der Kellener Halle ihre großen Ziele, Aufstieg in die Landesliga und Klassenerhalt in der Mädchen-Verbandsliga, anstreben.