Volleyballer in neuen Trainingsanzügen

RP und Volksbank Kleverland präsentieren die Samstags-Serie: Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.

Heute: Volksbank-Mitarbeiter Tobias Moerkerk, der sich für die Volleyballabteilung im SV Bedburg-Hau starkmacht.

Bedburg-Hau Wenn der Volksbank-Mitarbeiter Tobias Moerkerk von seiner Volleyballmannschaft spricht, dann fallen Worte wie „irre spaßig“, „klasse Truppe“ und „tolles Team-Gefühl“. Der 27-Jährige ist dem schnellen Rückschlagspiel seit Kindesbeinen verfallen. „Ich habe schon mit neun Jahren angefangen beim SV Bedburg-Hau Volleyball zu spielen“, erzählt er. Daher freue es ihn ganz besonders, dass mit Hilfe der Volksbank-Spende nun neue Trainingsanzüge für die Herren-Mannschaft finanziert werden konnten.

Nach den ersten Volleyball-Schritten in Bedburg-Hau folgten für Tobias Moerkerk sportliche Ausflüge zum VfL Merkur in Kleve und sogar für ein paar Jahre über die Grenze nach Boxmeer in die Niederlande. „Der SV Bedburg-Hau hatte leider lange keine gute Volleyball-Herrenmannschaft - in Kleve war es möglich, auf Regionalliga-Niveau zu spielen“, sagt Kundenbetreuer Moerkerk. Trotzdem habe er immer die Entwicklungen beim SV Bedburg-Hau verfolgt.

Als im Heimatverein dann vor einigen Jahren eine neue Herrenmannschaft auf die Beine gestellt wurde, zögerte der gebürtige Bedburg-Hauer nicht lange: „Erst habe ich nur gelegentlich ausgeholfen, doch seit August 2012 bin ich wieder fest in der Mannschaft“, berichtet Moerkerk, der sogar schon im Volleyball-Landeskader trainierte. In der vergangenen Saison habe die Mannschaft dann sogar den langersehnten Aufstieg in die Landesliga geschafft.

„Wir hoffen jetzt, dass wir durch den Aufstieg weitere Spieler in den Verein locken können. Es wäre schön, wenn sich so der Kader füllen würde“, sagt Tobias Moerkerk. Geplant sei zudem, die Schulen wieder aktiver mit dem Sport in Berührung zu bringen. „An der Hochschule gibt es bereits eine Volleyball-Gruppe, das freut uns sehr. Jeder Nachwuchsspieler ist bei uns gerne gesehen“, betont der 27-Jährige und schwärmt: „Die Mannschaft ist total genial - das Miteinander und die Stimmung, es passt einfach alles.“ Auch die Mischung innerhalb des Volleyball-Teams sei etwas Besonderes. „Unser jüngster Spieler ist 16, der Älteste über 50“, erzählt Moerkerk, der 2004 seine Ausbildung bei der Volksbank begann.

Seiner Meinung nach zeichne besonders die Wichtigkeit des Teams den Sport aus. „Beim Volleyball kann kein Spieler alleine etwas bewirken, es geht immer nur gemeinsam. Diese Komponente ist hier sogar noch wichtiger als beim Fußball, da kann leichter ein Spieler ausgeglichen werden. Beim Volleyball hat jeder Spieler auf dem Feld eine Funktion.“

An eine Anekdote aus seiner Volleyball-Karriere erinnert sich Tobias Moerkerk besonders gerne: „Ich habe früher einmal gegen die beiden Olympia-Beachvolleyball-Jungs gespielt (Julius Brink und Jonas Reckermann, Anmerkung der Redaktion). Wir sind in dem Spiel grandios untergegangen, die waren schon damals irrsinnig gut“, sagt Moerkerk lachend. Die Olympischen Spiele habe er trotzdem sehr gerne verfolgt.

VON SARAH BIERE